World Rowing Masters Regatta 2024 an Brandenburg vergeben

Die größte Regatta des Weltruderverbandes findet 2024 auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel statt.

Kurz nach 13 Uhr hat der Weltruderweltverband (FISA) am heutigen Montag, den 2. September, die Vergabe seiner Veranstaltungen für die nächsten fünf Jahre verkündet. Dabei hatte sich der Deutsche Ruderverband (DRV) mit der Havelstadt und dem Havel-Regatta-Verein für die Austragung der World Masters Regatta im Jahr 2023 und insbesondere 2024 beworben. Allein war man dabei nicht: Fünf bzw. acht andere – zum Teil starke – Mitbewerber hatten Gebote für diese Veranstaltung abgegeben. Im Jahr 2023 wird erstmals eine FISA-Veranstaltung in Afrika stattfinden. Schließlich konnte sich Brandenburg für das favorisierte Jahr 2024 durchsetzen.

In gut fünf Jahren, werden dann Mitte September über 3000 Aktive aus aller Welt im Alter von 27 bis über 80 Jahren, die namensgebenden Masters-Ruderer, und ihre Angehörigen in die Region bringen. Auch wenn bei dieser Regatta offiziell keine Weltmeisterschaftstitel vergeben werden und die Sportler für ihre Vereine starten, ist es die bedeutendste Regatta, bei der sich die Ruderer der höheren Altersklassen auf internationalem Niveau messen können.

Viel getan – viel zu erledigen

Die Arbeit des Bewerbungsteams hat sich also gelohnt. Die rund 100 Seiten starken Bewerbungsunterlagen waren im Juni zur FISA geschickt worden. „Viel ehrenamtliche Arbeit ist in die Bewerbung geflossen, aber ohne die explizite Unterstützung der Stadt wäre die Vergabe sicherlich nicht möglich gewesen“, fasst Volker Garmatter, Leiter des Teams, zusammen. Sein Stellvertreter, Steffen Christgau, ergänzt: „Ein sicherlich positiver Aspekt bei der Bewerbung war der Umstand, dass die Anlage am Beetzsee neben ihrer notwendigen Fläche hervorragende Bedingungen für die Austragung einer solchen Großveranstaltung bietet und man – was den Wettkampf betrifft – morgen loslegen könnte. Die Delegation der FISA, die uns im Mai besucht hatte, hat dies sicherlich auch mit in die Bewertung einfließen lassen.“

Die eigentliche Arbeit wird in den nächsten Wochen und Monaten aufgenommen. So sind logistische Aspekte, wie die Unterbringung und Transportmöglichkeiten zu klären. Aber auch kleinere Anpassungen der 50-jährigen Regattastrecke an die speziellen Gegebenheiten der Veranstaltung sind zu planen. Ein 60-seitiges Handbuch des Weltverbandes hält zudem noch weitere organisatorische Herausforderungen parat. Wie schon bei den Europameisterschaften 2016 möchte man den Sportlern schließlich eine organisatorisch gelungene Veranstaltung bieten.

→ siehe auch Regatta-Nachrichten, WRMR